Um 2:00 Uhr war es soweit. WolframAlfa ging zum ersten mal online und stellte sich den Anfragen. Über justin.tc konnte man diese Launch und die Vorbereitungen live miterleben.Gespickt von Interviews mit dem Erfinder Stephen Wolfram und seinen Mitarbeitern konnte man auf den großen Flatscreens die Statistiken und die Balkengrafiken bei der Vorbereitung sehen. Hätte man es nicht gewusst, könnte man annehmen man würde einen Raketenstart mit verfolgen und nicht den Launch einer „einfachen“ Website. Wetterkarten spielten auch eine große Rolle. Das durch das Wetter stark beeinflussbare Stromnetz in Champaign Illinois hätte alles verderben können. Bei zu extremen Stromschwankungen hätten Server ausfallen können. Darum wichen die Blicke kaum von der Wetterkarte. Zehntausende CPUs, alleine rund 34800 im Launching Center, waren die Sklaven des Stromnetzes.
Vor den Launch jedoch wurde in zwei Schritten kräftig simuliert und getestet. Es wurde versucht alle Eventualitäten mit einzubeziehen. Die Maschine wurde während dessen, binnen Bruchteilen von Sekunden mit tausenden von Queues befeuert. Um die Power dieser Riesenmaschine auch nur annähernd zu verstehen, wurde auch kurz ein Rechenzentrum erklärt, welches WolframAlpha die Power liefert. 19 Racks mit je 32 Slots (Rechnern) die jeweils mit 2,8 Ghz und 8 GB RAM ausgestattet sind bieten 1702,40 Ghz und 4864 GB RAM. Und dies alleine in einem einzigen Center. Dieserlei gibt es jedoch noch viele, welche alle im Cluster zusammen geschaltet sind. Dennoch gab es kleinere Probleme in den kleinen Vortests, bevor der große Test gestartet wurde. Unter Anderem gab es Datenbank-Loginprobleme. Ob es trotz Probleme geklappt hat, können Sie im folgenden Video sehen.
Der offizielle Launch der Seite kommt dann am Montag, den 18.05.2009. Wer vergessen hat sich den Wecker zu stellen, hier der 1:30 Stunden lange Mitschnitt:
Ungefähr um 2:00 Uhr am Samstag morgen soll es so weit sein. Wolfram Alpha geht zum aller ersten mal online und ist dann Weltweit für jedermann erreichbar. Einzigartig in der Welt ist daran, dass man diese Spektakel Live mit erleben kann. Das heißt, alles live und ungeschnitten, alle eventuellen Fehler werden mitgefilmt. Diese riesige Rechenmaschine, bestehend aus tausende CPU’s, Datenbanken und vor allem Tonnen an Daten, wird zu Testzwecken gelaunched. Es werden hunderdtausende von Queues (Anfragen) erwartet und Stephen Wolfram, der Erfinder der Maschine möchte wissen ob sein Baby diesem Ansturm stand hält, ob alles Server laufen wie geplant, alle Prozesse ordnungsgemäß funktionieren. Das Launching-Center soll fast die Anmutung des Houston-Controll-Center der NASA haben. Man kann diesem Ereignis im Wolfram Alpha Webcast beiwohnen.
Hadopi steht für „Haute Autorité pour la Diffusion des Oeuvres et la Protection des Droits sur Internet „. Was so viel bedeutet wie „Überwachungsbehörde für Verbreitung und Schutz der Urheberrechte im Internet“. Damit ist Frankreich das erste Land, welches eine Behörde dieser Art ins Leben rufen möchte. Geht es nach Sarkozys konservativer Partei UMP, soll Raubkopierern demnächst der Zugang zum Internet von Staatswegen verwehrt werden. Allerdings nicht ohne Vorwarnung. Auf Hinweise der Industrie muss sich zunächst der Verdacht gegen illegale Downloads erhärten. Dann wird der Internetpirat durch zwei Emails und einem folgenden Einschreiben verwarnt. Sollte dieser seine illegalen Downloadaktivitäten dennoch nicht einstellen, droht die Internetsperre von zwei Monaten bis zu einem Jahr. Verschärft wird die Strafe dadurch, dass die Piraten trotz Sperre ihre Netzgebühren weiter zahlen müssen.
Internetprovider sind in der Pflicht
Auch die französischen Internetprovider werden in diesen Gesetzesentwurf mit eingebunden. Diese haben nicht nur auf Anweisung der Hadopi die Anschlüsse zu sperren, sondern auch dafür zu sorgen, dass der gesperrte auch bei anderen Providern in dieser Zeit keinen Zugang bekommt.
Der Entwurf findet jedoch nicht nur Freunde. Viele Sozialisten, aber auch einige Abgeordnete der UMP halten die Initiative für gefährlich. Hiernach dürfe in der heutigen Kommunikationsgesellschaft niemand vom Netz ausgesperrt werden. Ferner sollten private Fahnder der Industrie Zugang zu den individuellen Nutzerdaten der Verdächtigen erhalten, was noch umstritten ist.
Bleibt also nur abzuwarten wann der Entwurf Schule macht und auch in anderen Ländern zum Zuge kommt. Eine wirksame Waffe im Kampf gegen Raupkopien ist es in jedem Fall.
Medienberichte zu Folge, wollen die größten Mobilfunk Netzbetreiber Vodafone und T-Mobile keine Skypefähigen Handys vertreiben. „Wir bieten diese Geräte unseren Kunden nicht an“ so ein Vodafone Manager zu Die Welt. Nokia hatte im Februar mit dem VoIP-Dienst Skype vereinbart, dessen Angebot in einige Geräte zu integrieren.
Mit einer Daten-Flatrate oder WLAN-Verbindung kann man gegenüber den Mobilfunkanbietern mit Skype in vielen Fällen kräftig sparen. Den Mobilfunk-Großkonzernen geht dies selsbtverständlich gegen den Strich. „Wir lassen uns das Geschäft nicht kaputt machen“ hieß es seitens T-Mobile. Dies könnte angesichts der eheblichen Preisunterschiede durchaus pssieren. Von Skype zu Skype ist die Verbindung generell kostenlos. Für einen Anruf von Deutschland in die USA zahlt man via Skype gerade mal zwei Cent pro Minute, während man für die gleiche Verbindung bei den Mobilfunkanbietern, je nach Vertrag, oft mehr als einen Euro pro Minute berappen muss.
So schnell geben sich die Netzbetreiber dennoch nicht geschlagen und verweisen auf die Auslastung der Mobilnetze. Die Netze wären für millionenfache VoIP-Nutzungen nicht ausgelegt, so ein T-Mobile Sprecher gegenüber der dpa. Skype hatte jedoch zuvor, nach Sperrung des Skypedienstes für iPhone in UMTS/HSDPA-Mobilfunktnetze seitens T-Mobile, die technischen Einwände zurück gewiesen.
Im nächsten Jahr will Ebay ihre Internet-Telefonietocher Skype an die Börse bringen. eBay-CEO John Donahae visiert einen Preis von 2 Milliaraden US-Dollar an. „Zwei Milliarden Dollar wären ein gutes Geschäft, Skype ist viel mehr wert als das, es gibt nicht viele Unternehmen, welche ein solches Wachstum vorweisen können“ so Donahae in einem Interview. Skype wurde im Jahr 2005 den Gündern Niklas Zennström und Janus Friis für 2,6 Milliarden Dollar von eBay abgekauft.
eBay hatte, noch bevor die Gerüchte über Skype aufkamen, den Social Bookmarking Dienst StumbleUpon an seine beiden Gründer zurück gegeben. Wahrlich nicht umsonst, wenngleich kein Kaufpreis in die Öffentlichkeit getragen wurde. Finanzkräftiger Investoren sei Dank, konnten die beiden Gründer ihren Dienst wieder übernehmen.
Es scheint als wolle eBay sich von ihren „Anhängseln“ befreien und sich wieder auf die Kerngeschäfte, Onlinehandel und Payment konzentrieren. Die Annahme wird dadurch bestärkt, dass eBay erst im letzten Monat für 1,2 Milliarden Dollar Verstärkung durch das koreanische Auktionshaus Gmarket bekommen hat.
Gimp ist doch kein echtes Grafikprogramm. Die meisten Dinge kann man schneller mit anderen, echten Grafikprogrammen bearbeiten. Wie gut kann ein kostenloses Programm schon sein, an dem 100e verschiedene Programmierer herumdoktern? So oder so ähnliche Aussagen treffen meist Verfechter anderer, kommerzieller Grafikbearbeitungsprogramme. Doch davon mal abgesehen, wird man als Zuschauer dieses Videotrainings sehr schnell eines Besseren belehrt.
Gimp (GNU Image Manipulation Program) ist mitnichten nur ein Tool. Es ist vielmehr ein ausgereiftes Grafikprogramm mit welchem auch die Umsetzung komplexer Arbeiten leicht gelingt. Gerade durch das „Herumdoktern 100er Programmierer“ ist dieses Stück Software zu dem umfangreichsten, kostenlosen Grafikbearbeitungswerkzeug geworden, das man derzeit finden kann. Mit Gimp sind Fotoretuschen und -Montagen ebenso möglich, wie die Erstellung von Logos, Webdesigns und anderen Grafiken die man im täglichen Arbeiten benötigt. Einziger Wermutstropfen ist derzeit noch der fehlende CMYK-Farbraum, welcher meist in Verbindung mit Printmedien genutzt wird. Aber auch an diesem Problem wird emsig gearbeitet. Gimp ist für alle gängigen Betriebsysteme erhältlich und unterstützt Dateiformate wie TIFF, JPEG, GIF, PNG und sogar PSD. Es lässt sich beliebig in seiner Oberfläche anpassen und verfügt über die Eigenschaft, Erweiterungen und Plugins, wie zum Beispiel im Web frei verfügbare Pinselspitzen und Muster zu nutzen. Mit Skipt-Fu ist es zudem ohne Weiteres möglich „Makros“ für wiederkehrende Aufgaben zu erstellen. Effekte und Filter sind in umfangreichen Maße in dem Programm vorhanden und ausgereift.
Wenn man nun überzeugt ist und sich das Programm aus dem Internet lädt und auf seinem Rechner installiert, stellt man fest, dass dieses alleine nicht ausreicht. Man muss schon auch wissen wie man die einzelnen Werkzeuge einsetzt. Hier kommt dann Bettina K. Lechner ins Spiel. Sie ist seit über 10 Jahren IT-Trainerin mit den Schwerpunkten Fotobearbeitung, Grafik und Webdesign mit Ausbildung an der Fachakademie für angewandte Informatik. Als langjährige Gimp-Trainerin – seit 2004 – weiß die Fachwirtin genau, wo User konkrete Hilfe benötigen, wo die Stolpersteine liegen und was die Teilnehmer hellauf begeistert. All dieses Know-how ist in Ihr Video-Training zum Open Source-Programm Gimp mit eingeflossen.
In knapp 6 Stunden erklärt die Trainerin über 72 Videolektionen hinweg, wie man mit rund 168 speziellen Themen und Funktionen in Gimp zurechtkommt. Die Bezugquelle, sowie die Installation gehören selbstverständlich ebenso dazu, wie der Grundlegende Aufbau der Programmoberfläche, die Anpassung an persönliche Bedürfnisse derselben und die Klärung grundlegender Begriffe in der Bildbearbeitung. Hierbei werden rechtliche Fragen ebenso geklärt, wie Themen zu Bildformaten und Farben. Im weiteren Verlauf der DVD, erklärt Bettina K. Lechner, was es neues in Gimp gibt, beschreibt Grundlegende Techniken der Bildbearbeitung und bietet Workshops zum erstellen von Buttons, Banner und Grafiken mit Gimp an. Das Training geht weit über das simple skalieren von Bildern hinaus und zeigt viele nützliche Arbeitsweisen, wie beispielsweise das Entfernen des rote Augen Effekts aus Fotografien, das richtige Einsetzen der Mal- und Zeichenwerkzeuge, sowie den Umgang mit dem wichtigen Textwerkzeug. Die Themen Maskierung und Ebenenmasken kommen dabei ebenso wenig zu kurz wie die Erklärung der Effekte und Filter innerhalb von GIMP.
Diese DVD, ist für den blutigen Bildbearbetungsanfänger ebenso geeignet wie für ausgefuchste Profis. Auch als Profi sollte man sich die komplette DVD ohne Überspringen einzelner Kapitel ansehen, da die Autorin auf Stolperfallen hinweist, in welche man schnell treten kann, kennt man sich mit Gimp noch nicht so gut aus. Wenn man vorne beginnt und bis zum Ende gekommen ist, weiss man genau das, was man wissen muss um mit GIMP arbeiten zu können. Kein Kapitel scheint zu viel, kein gesprochener Satz unnötig. Alles wird ohne Umschweife auf den Punkt gebracht. Wichtige Hinweise werden jedoch nicht unter den Teppich gekehrt und untermalen die Erklärungen der Funktionen. Trocken und langweilig wird die DVD nicht. Dennoch sollte man sich etwas Zeit nehmen, ab und an eine Pause einlegen und vor allem die Kapitel mitarbeiten. Wie bei Video2Brain üblich, werden alle Beispieldateien und im Video Verwendete Plugins in einem Rohmaterialordner auf der DVD mitgeliefert. Jedem Kapitel schließt sich eine ausdruckbare schriftliche Zusammenfassung und ein Multiple Choice Test an. So kann der Zuschauer sein gewonnenes Wissen testen und gegebenfalls nacharbeiten.
Der Vorteil eines Videotrainings liegt klar auf der Hand. Während man in einem Buch mühsam erlesen muss, was man wissen möchte und hier allenfalls durch Illustrationen oder Broschierungen optische Unterstützung erhält. Kann man im Videotraining, dem Fachmann oder der Fachfrau über die Schulter sehen. Man sieht jeden Klick, jede Einstellung und jeden Pinselstrich. Man kann Vor- und Zurückspulen, Pausieren und alles stetig mitarbeiten.
Fazit: Dieses Videotraining bietet dem Einsteiger, Umsteiger und Profi alles Wissenswerte über die freie GNU Software GIMP ab Version 2.4. Schnell erkennt man, dass die Autorin weiss von was sie spricht und es macht von Anfang bis Ende Spaß, dem lieblichen östereichischen Akzent zu lauschen. Ihr Geld ist diese DVD allemal wert, da man diese auch zum Nachschlagen verwenden kann um so vielleicht vergessenes aufzuarbeiten.
Rund 50 Milliarden e-Mails werden täglich verschickt. 93% davon sind illegale Werbung, also Spam-Mails. Antispam Gesetze scheinen nicht zu greifen, zumindest sind keine messbaren Verbesserungen erkennbar. Dennoch bleibt die Konstenbelastung für Unternehmen enorm. Davon einmal abgesehen, ist es einfach nur nervig und vor allem Zeitaufwändig, ständig die wichtigen Mails aus den Spam-Mails zu filtern.
Das Problem bei Antispamsoftware ist oft, dass die Mails in einen Spamordner verschoben werden, immer ein hohes Risiko besteht wichtige Mails zu verlieren oder bei weicheren Einstellungen doch immer wieder Spam im normalen Posteingang zu haben. Spam-Sperre.de hat sich diesem Problem nun angenommen. Ursprünglich ausschließlich zu Eigenverwendung gedacht, stellte sich schnell der Nutzen auch für andere Unternehmen ein. „Wir wollten sicher sein, dass keine e-Mails verloren gehen können. Und kein Hersteller konnte uns das garantieren.“ so der Entwickler des Systems Andreas Hoffmann. Der Unterschied zu herkömmlicher Antispamsoftware ist, dass das heuristische (selbstlernende) System, die Spam-Mails bereits im Internet abfängt und direkt an den Absender zurücksendet. So können diese erst gar nicht in die Infrastruktur des Unternehmens eindringen und diese beeinträchtigen. Spam-Sperre.de aktualisiert seine Merkmale zur Spamerkennung ständig auch inklusive der neuesten Anti-Virus Signaturen. Das Innovative an diesem Dienst ist vor allem, dass kein Inhaltsprüfung mit Schlagworterkennung stattfindet, sondern die Mails „ungelesen“ beim Empfänger ankommen. Zudem analysieren die Programmierer von Spam-Sperre.de die Spam-Symptome so genau wie ein Virologe, de rein ständig mutierendes Virus, das er im Zaum halten muss erforscht. Das Produkt, kann von jedem Domaininhaber ohne Vorkenntnisse genutzt werden.
Folgende Feature führt Spam-Sperre.de auf seinen Webseiten an:
Must-Haves: (zwingend erforderlich)
· Es darf kein eMail ungesehen verloren gehen
· Kein Zeitaufwand durch Nachprüfarbeit (Keine Karantäneordner)
· Ein eMail darf nicht geöffnet bzw. „gelesen“ werden (Datenschutz).
· Der Anwender darf niemals zu Updates aufgefordert werden müssen.
· der Traffic zur mobilen eMail-Endgeräten (PDA,Handy,Notebook) muß minimalst sein.
· Spam-eMails sollen überhaupt nicht ins Postfach zugestellt werden, sondern der Absender soll sie behalten.
· Es darf keine spürbare Zeitverzögerung auftreten
· Das System sollte unabhängig von den Betriebssystemen sein.
· Die Lösung sollte bezahlbar sein.
Nice-To-Haves: (Wunschvorstellungen)
· Die Prüfungen sollte nicht über Text- oder Bildanalyse funktionieren.
· Möglichst ohne Inhaltsprüfung bzw. Schlagworterkennung
· externe Blacklisten sind teil- bzw. zeitweise unzuverlässig und dürfen keine Verschlechterung bewirken
· Das System soll nicht vom User gepflegt werden müssen, sondern sich automatisch aktuell halten.
· Die Einrichtung sollte so einfach wie möglich sein.
· HTML-Mails, Anhänge (z.B. exe) etc. sollen – wenn virenfrei – dem Anwender nicht vorenthalten werden.
· Der Anwender soll wirklich alle Möglichkeiten des eMail-Verkehrs uneingeschränkt nutzen können.
Unbestritten ist Google derzeit die größte und beste Suchmaschine der Welt. Nicht nur die unendlich hohe Anzahl an Suchanfragen täglich bestätigt das. Doch oft muss man sich auch wundern, welche Ergebnisse bei einer Suchanfrage geliefert werden. Teilweise Webseiten die mit dem Suchthema absolut nichts gemeinsam haben. Da wäre es doch schön, gäbe es eine Suchmaschine, die mir auf eine Frage, umgehend ein konkrete Antwort liefert und nicht nur eine Anhäufung von Webseiten, die man wiederum selbst nach Informationen durchsuchen muss.
Wolfram Alpha ist eine solche Wissensmaschine. Eine Mischung aus einem Grafikrechner, einer Bibliothek und einer Suchmaschine. Bei der Frage nach der Anzahl der Inernetnutzer in Europa, liefert hier das direkte Ergebnis und nicht nur Webseiten zum Thema. Man könnte auch herausfinden wie populär ein Name über die Jahre war. Wolfram Alpha liefert dann die entsprechenden Statistiken. Leider muss man sich noch etwas gedulden. Die Beta-Version wird erst in den nächsten Wochen erwartet. Finden kann man das Wissensgenie unter http://www.wolframalpha.com/
Muss Google nun Zittern?
Nein, eine echte Konkurrenz wird diese Maschine sicher nicht werden, da sie einen vollkommen anderen Algorithmus hat. Sie Basiert nicht auf dem Stichwort und Relevanz Prinzip wie herkömmliche Suchmaschinen. Die Vernetzung erfolgt hier über einen sehr umfangreichen Datenpool aus öffentlichen und lizenzierten Quellen. Diese Informationen werden mit Hilfe von Natural-Language-Algorithmen organisiert und als verfügbares Wissen erschlossen.
Auch wenn sie Google nicht ersetzten kann und auch nicht soll, ist sie doch eine sehr gute Alternative für Wissenshungrige und somit sicher einen Eintrag in die Favoritenliste des Browsers wert.
Welcher Webdesigner träumt nicht davon, DIE perfekte, barrierefreie, valide und stylische Webseite zu bauen. Mal abgesehen von der Planung einer solchen Seite, gehört noch eine Menge mehr dazu. HTML, XHTML und CSS sind derzeit die Streitwaffen im Kampf um das beste Design. Wer diese beherrscht hat schon mächtige Werkzeuge zur Hand um seine Vorhaben umzusetzen. Vor allem CSS unterliegt ein stetigen Entwicklung, wenn auch die Versionszyglen schon Mal länger ausfallen. Dennoch will der Umgang damit geübt sein. Gerade im Hinblick auf das Boxmodell-Problem im Bezug auf die Browserkompatibilität. Wer sich mit CSS schon einmal versucht hat, der weiss, CSS ist nicht gleich CSS. Vor allem nicht, wenn man die Seite in mehreren Browsern gleichermaßen darstellen will. Irgendwie gibt es immer irgendwo etwas, was der ein oder andere Browser nicht, oder eben vollkommen anders versteht als man es selbst möchte. Auch wenn man solch mächtige CSS-Frameworks wie YAML (Yet Another Multicolumn Layout) einsetzen möchte, steht man zunächst vor einem Problem. Man muss sich die Dokumentation dazu durchlesen. Denn YAML ist kein Fertiglayout wie der Autor Dirk Jesse betont.
Eine Abhilfe schafft hier das Videotraining Little Boxes 2 aus dem Hause Video2Brain. Der Autor und Trainer Peter Müller ist IT-Dozent mit Schwerpunkt HTML, CSS und barrierefreies Webdesign und somit für eine solche Aufgabe prädestiniert. Müller versteht es die Zusammenhänge sinnvoll und verständlich zu erklären, dabei kommt er mit wenigen Fachbegriffen aus. Er versteht es von Anfang an begreiflich zu machen, wo die Schwerpunkte liegen. Unnötige Themengebiete sucht man auf dieser achtstündigen Trainings-DVD vergeblich. Alle Themen sind aufeinander abgestimmt und in einer durchdachten Reihenfolge drapiert. Was nicht bedeutet, dass man dieses Training nicht auch als „Nachschlagewerk“ nutzen könnte. Das Prinzip des Trainings ist „zuschauen und Mitmachen“. Ein alt bewährtes Rezept wenn es um das Lernen geht. Bewiesener Maßen lernt der Mensch durch Audiovisuelle Reize mehr und schneller, als durch pures Lesen. In Verbindung mit „Learning by doing“ bringt diese Methode den optimalen Lernerfolg.
Für absolut blutige Anfänger ist dieses Training dennoch nicht geeignet. Grundkenntnisse in Sachen HTML und CSS sollte man sicher mitbringen. Um dies zu lernen kann man jedoch auch auf „Little Boxes 1“ zurück greifen. Hier werden die Grundsteine in Sachen HTML und CSS gelegt. (Der Einstieg über „Little Boxes 1“ wird empfohlen, da diese dort endet, wo „Little Boxes 2“ beginnt. Anm. d. Red.). Die 77 Lektionen der DVD gehen ins Eingemachte, mit vielen Tipps und Tricks und vor allem anhand alltäglicher arbeitsrealistischer Beispiele. Während des Trainings erstellen Sie in Zusammenarbeit mit dem Trainer eine optimierte, barrierearme und valide HTML/CSS-Webseite, mit vielen Features wie Dropdownmenüs, MouseOver-Effekten. All dies, ausschließlich mit HTML und CSS und ohne eine einzige Zeile JavaScript. Müller macht auf viele Workarrounds aufmerksam die sich im Alltag bereits bewährt haben. Er Erklärt aber auch Vor- und Nachteile solcher Workarrounds.
Das Video beginnt mit den Zeichensätzen wie „ISO-8859-1“ und „UTF-8“, geht über das verwenden mehrerer externer Stylsheetdateien und die CSS-Verwendung für die Print-, Bildschirm-und Medienausgabe. Ferner wird das klassische Boxmodel mit seinen Tücken erklärt und wie man diese umgehen kann. Es Folgen die verschiedensten Aufbauten von Navigationen in horizontaler und vertikaler Weise. Die Formatierung von Tabellen und Formularen und schließlich auch die Formatierung von Inhalten wie Fließtext, Zitate, Rahmen mit abgerundeten Ecken. Auch hier stets unter Beachtung der Barrierefreiheit.
Als ob dies alles noch nicht genug wäre, steigt Peter Müller ab Lektion 4.1 in das YAML-Framework ein.
YAML wurde als Basis für die Entwicklung flexibler Layouts entworfen. Einer der Schwerpunkte liegt damit bei den Anforderungen, die sich aus der Arbeit mit variablen Größenangaben und der Verwendung unterschiedlicher Maßeinheiten ergeben. YAML beherrscht es jedoch auch, die bekanntesten und nervigsten Fehler zwischen den unterschiedlichen Browsertypen zu beseitigen. Viele so genannte Hacks ermöglichen die gleiche Darstellung einer Seite in unterschiedlichen Browsern. YAML muss jedoch erlernt werden, denn auch hier gelten Konventionen die es einzuhalten gilt. Peter Müller erklärt die Grundstucktur des Frameworks, die Arbeitsweise und wie man diese für eigene Zwecke problemlos und absolut flexibel nutzen kann. Wenn man diese Lektionen durcharbeitet, weiss man am Ende, das alles kein Hexenwerk ist, wenngleich das Ergebnis selbiges vermuten ließe.
Am Ende der DVD, gibt Müller noch Tipps im Bezug auf kostenlose, dennoch sehr Hilfreiche Firefoxplugins und anderer kleiner Helferlein, die einem die tägliche Arbeit mit dem Medium Webseite um ein vielfaches erleichtern. Darunter auch Diagnosetools wie Firebug und Diensten zum testen der Seite in verschiedenen Browsern ohne diese selbst installiert zu haben.
Der Aufbau der DVD ist durchdacht und sinnvoll. Jedem Kapitel folgt eine optional wählbare Zusammenfassung. Die Navigation durch die DVD ist sehr einfach. Entweder kann man sich einzelne Lektionen ansehen oder man nutzt den „Alle Videos Abspielen“ Button, welcher wahlweise die komplette DVD oder aber alle Lektionen innerhalb eines Kapitels abspielen lässt. Zu der DVD werden alle im Videotraining gezeigten und erstellten Beispieldateien gereicht. Diese kann man dann selbst betrachten und entsprechend damit experimentieren. Der „Mitmachmodus“ erleichtert zudem das Mitarbeiten in den Lektionen.
Fatzit: Ein absolut gutes Preisleistungsverhältnis. Man bekommt geballtes Wissen in Form von Videos die leicht verständlich erklären, wie man zukünftig HTML und CSS einsetzten sollte und auch kann. Wer die kurzweilige DVD nicht gleich an einem Stück durcharbeitet und sich beim Verinnerlichen der Inhalte etwas Zeit lässt, kann, sofern er die Lektionen durcharbeitet nach dieser DVD behaupten, Webseiten mit HTML und CSS gestalten zu können. Prädikat: absolut kaufenswert!
Adobe hat am 24.04.2009 ein notwendig gewordenes Update für den Adobe Reader und Acrobat Version 9 und früher zum Download bereit gestellt. Es wurden Probleme behoben, welche zum Absturz der Anwendung führen und eine Übernahme des Systems ermöglichen. Laut Adobe sind Fälle bekannt, in denen eine dieser Sicherheitslücken bereits ausgenutzt wurde.
Kaum jedoch ist diese Problem gelöst, taucht am 28.04.2009 eine neues Problem auf. Im Web kursieren derzeit Demo-Exploids für zwei neue Sicheheitslücken im Adobe Reader. Hier sind nun die Verisonen 9.1 und 8.1.4 betroffen. Mit der Veröffentlichung dieser Demo-Exploids steigt die Gefahr, dass PDF-Dokumente mit Schadcode auftauchen und diese Sicherheitslücken breit gefächtert ausgenutzt werden. Adobe äussert sich derzeit lediglich darüber, dass das Problem bekannt sei und man der Sache nachgehe. Um einem Risiko aus dem Weg zu gehen, sollte man bis zum Erscheinen einer Fehlerbereintigten Version auf alternative PDF-Viewer (s. Liste unten) zurückgreifen und den Adobe Reader deinstalieren.